smart@media – Auszeichnung für eine sichere, mündige und kompetente Mediennutzung in der Schule

Tolle Preise gewinnen mit einem schulischen Projekt zur Nutzung digitaler Medien

Verbote sind keine nachhaltigen Präventionsmassnahmen. Es gilt, Kinder und Jugendliche so zu begleiten, dass sie mit digitalen Medien sicher und kompetent umgehen – zu Hause aber auch in der Schule.

Haben Sie bereits ein Unterrichtsprojekt zur sicheren, mündigen und kompetenten Mediennutzung durchgeführt? Oder planen Sie gerade ein Projekt zu Handynutzung, Cybermobbing, Online-Games, Sexting o.ä.? Dann machen Sie mit bei smart@media und gewinnen Sie vielleicht schon bald einen Preis in der Höhe von 1000 Franken!

Für die Teilnahme eignen sich sowohl kleine Klassenprojekte wie auch grössere Projekte auf Schulebene. Zugelassen sind Projekte aus der Volksschule der Kantone Aargau und Solothurn. Beispiele, das Teilnahmeformular sowie die vollständigen Informationen zu smart@media finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Einreichungsfrist für die Projekte ist der 20. September 2017.

Sind Sie unsicher, ob sich Ihr Projekt für eine Teilnahme eignet? Wünschen Sie sich Unterstützung für die Eingabe?

Dann wenden Sie sich bitte an:

Judith Mathez: judith.mathez@fhnw.ch

Die Preisträger 2016

 

Projekt für das Kalenderjahr 2017 einreichen

Sie möchten ein konkretes Präventionsprojekt einreichen? Sie können dies mit dem Formular zur Projekteingabe tun. Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne per Mail oder telefonisch weiter.

Termine

20. September 2017 Frist zur Einreichung der Projekte
15. November 2017 Auszeichnung der Projekte an der KommSchau17

Beispiele möglicher Präventionsmassnahmen

Was sind Beispiele, die den smart@media Award verdienen?

Unterrichtsebene

Im Kontext der Klasse kann Medienkompetenz aufgebaut und Rahmenbedingungen geschaffen werden, um unerwünschte Mediennutzung zu verhindern:

  • Digitale Medien als Unterrichtsthema: Handynutzung, Cybermobbing, Online-Games usw. können im Unterricht aufgegriffen werden. Die Lernenden können beispielsweise ein Medientagebuch führen, aktuelle Fälle, Problembereiche oder Studien diskutieren und Lernfilme dazu erstellen. Ob integriert oder als separates Fach – wenn Medienkompetenz aufgebaut werden soll, dürfen digitale Medien im Unterricht nicht bloss eine Randnotiz sein.
  • Diskussionsgefässe schaffen – Vertrauen fördern: Wenn Medieninhalte Kinder oder Jugendliche belasten, sollen sie sich an eine erwachsene Vertrauensperson wenden. Dieser Leitsatz gilt bei Cybermobbing, pornographischen Inhalten oder Gewaltbildern. Die Lehrperson kann durchaus diese Vertrauensperson sein. Vorausgesetzt sie signalisiert, dass sie sich für die Lebenswelt der Jugendlichen rund um digitale Medien interessiert und diese allenfalls kritisch aber nicht ablehnend kommentiert. Dies kann z.B. erreicht werden, indem Nutzungsvereinbarungen digitaler Medien nicht sakrosankt sind, sondern jeweils im Klassenrat diskutiert werden können.

Schulebene

Präventionsbemühungen können andererseits auch auf Schulebene stattfinden. Drei sehr schöne Beispiele von Schulentwicklungsprojekten wurden 2016 mit dem smart@media-Preis ausgezeichnet: Die Preisträger 2016

Beispiele für Projekte auf Schulebene:

  • Weiterbildung der Lehrpersonen: Weiterbildungen zur Stärkung der Medienkompetenz der Lehrpersonen sind unumgänglich, wenn auch die Lernenden kompetent sein sollen.
  • Projektwochen: Projektwochen eignen sich hervorragend, sich eingehend mit digitalen Medien und deren Problembereichen zu befassen.
  • Gemeinsame Arbeit am ICT-Konzept: Ein ICT-Konzept welches die Lernenden und die Lehrperson aktiv einbezieht, führt zu einem höheren Involvement und besseren Akzeptanz gegenüber digitalen Medien. Zeigen Sie uns, wie Sie für Ihre Schule ein massgeschneidertes ICT-Konzept entwickelt haben und welche Effekte damit erzielt wurden.
  • Einbezug digitaler Medien ins Leitbild der Schule: Digitale Medien durchdringen unsere Gesellschaft. Wenn dem im Leitbild einer Schule Rechnung getragen wird, ist dies ein deutliches Zeichen für alle Beteiligten. Zeigen Sie uns welche Diskussionen geführt werden mussten, um digitale Medien im Leitbild zu verankern und welche Wirkung dies auf Eltern und Schulbehörden hatte.
  • Demokratische Beteiligung der Schülerinnen, Schüler und deren Eltern hinsichtlich der Regeln zur Mediennutzung: Schülerparlamente und Elternräte eignen sich, um Regeln im Umgang zu digitalen Medien festzulegen. Erstens führt Mitbestimmung zu einer höheren Akzeptanz der Regeln. Zweitens erfordert die Definition dieser Regeln, dass sich alle Beteiligten mit Themen wie Urheberrecht, Datenschutz und jugendschutzrelevanten Inhalten befassen.

Kontakt

Judith Mathez: judith.mathez@fhnw.ch

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