Projekt «Unterrichten im Makerspace»

Ein Makerspace ist ein Raum, in dem sich neben herkömmlichen Werkzeugen digitale Geräte wie 3D-Drucker oder Schneideplotter und verschiedenste Verbrauchsmaterialien befinden. Zusätzlich ist ein Makerspace in verschiedene Zonen, z.B. zum Planen, Gestalten, Testen oder Präsentieren aufgeteilt. Alle Geräte, Werkzeuge, Materialien und Zonen können von allen Schülerinnen und Schülern jederzeit und mehr oder weniger selbstständig genutzt werden.
So findet in einem Makerspace offener Unterricht statt, bei dem u.a. Problemlösen, Kreativität und Kooperation im Zentrum stehen und in dem die Schülerinnen und Schüler möglichst eigenen Ideen nachgehen können.

Ab August 2020 bietet die Beratungsstelle Digitale Medien in Schule und Unterricht – imedias in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Thurgau für interessierte Schulen das zweijährige Pilotprojekt «Unterrichten im Makerspace» an. Gesucht werden dafür Lehrpersonen aus dem Bereich Gestalten mit Affinität zu digitalen Geräten, informatischen Themen und Interesse an Unterrichtsentwicklung.
Im Projekt wird die Umgestaltung eines bestehenden Raumes in einen «Makerspace» finanziell und beratend unterstützt. Zudem finden viermal im Jahr Weiterbildungen zu fachlichen und didaktischen Themen statt. Die teilnehmenden Lehrpersonen werden punktuell während des ganzen Projektes von Experten von imedias bei der Konzeption und Durchführung des Unterrichts begleitet. So wird die Entwicklung von offenem, projektartigem Unterricht unterstützt und die Umsetzung der didaktischen Ansätze und der fachlichen Inhalte eines Unterrichts im Makerspace gefördert.

Anmeldungen für das Projekt nimmt Lorenz Möschler bis zum 29. Mai 2020 gerne entgegen.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf diesem Flyer.