Back to school – Back to the Future

Learnings aus dem Fernunterricht finden Eingang in den Schulalltag

Nachfolgend finden Sie «digitale Perlen», die im Fernunterricht schimmerten, glänzten, gewachsen sind und nun auch den Präsenzunterricht schmücken.

Gelungene Beispiele aus der Praxis
Bewährte Tools

Aus der Ferne – Kommunizieren mit Microsoft Teams

Wie uns Corona ins Zeitalter von Video-Klassenkonferenzen bugsiert hat.

Dani Stierli, Bezirksschullehrer in Frick, fasst Hochs und Tiefs aus der Zeit des Fernlernens in einem humorvollen Videobeitrag zusammen und bringt Potenzial und Herausforderungen eines fast ausschliesslich auf digitale Begleitung angewiesenen Unterrichtes auf den Punkt.

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Kommunikation und Kooperation

In sieben Wochen quer durch die Welt der Kommunikations- und Kooperationswerkzeuge:

Die Schülerinnen und Schüler von Gabi Schmid, Primarlehrerin aus Suhr wurden abwechslungsreich und unterstützend auf ihrem Lernweg durch die Zeit des Fernlernens begleitet.
Hier ihre Schlusspräsentation im Rahmen des Grundlagenkurses Medien & Informatik.

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Welche Kugel rollt am längsten?

Die Kugelbahn-Resultate der Schülerinnen und Schüler von Beata Kerchner in Rheinfelden zeigen die Kreativität, die mit einem offenen Gestaltungsauftrag geweckt werden kann – und die Unkompliziertheit und Kompetenzen der Kinder im Umgang mit digitalen Geräten, hier zur Videodokumentation der Werke.
Das Kugelbahn-Padlet

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QR-Codes auch im Präsenzunterricht

Martina Friker, Heilpädagogische Sonderschule Olten, Oberstufe, hat beim Fernlernen angefangen, QR-Codes in die Wochenpläne für ihre Schülerinnen und Schüler einzubauen, damit diese die Plattformen profaxonline und ANTON einfacher finden. Das hat sich gut bewährt und sie wird das weiter so einsetzen.
Zum Erstellen des QR-Codes benutzt sie oft QRCODE-MONKEY. Es ist ein einfaches und übersichtliches Tool. Bei Profax wird für jede Schülerin und jeden Schüler ein QR-Code generiert.
Ein nächster Schritt sind Erklärfilme per QR-Code zu einzelnen Arbeitsaufträgen, damit sie das (zu) nahe Vorzeigen (Abstandsregel!) vermeiden kann.

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Plakate gestalten mit PowerPoint

Erkenntnisse verdichtet dargestellt auf einem FlipChart-Plakat – ein Auftrag, der sehr oft gestellt wird. In der Fernlernphase brauchte es hier andere Ideen. Tobias Erne von der Bezirksschule Möhlin regte seine Schülerinnen und Schüler an, ihre Buchzusammenfassung als digitales Plakat in PowerPoint zu gestalten. Die Resultate können sich sehen lassen – und die Aufgabenstellung darf ruhig Schule machen, auch über die Fernlernphase hinaus!

Beispiele von Arbeiten

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Vogelsafari vom Balkon aus oder im Garten

Vogelsafari vom Balkon aus oder im Garten: Jasmin Suchanecki's 5. Klasse in Rheinfelden arbeitete nach der Schulschliessung am NMG-Thema «Vögel» im Fernunterricht weiter. Die mit der Kamera eingefangenen Vogelbilder wurden auf einem Padlet gesammelt und kommentiert – manchmal lagen die Kinder mit der Bestimmung des fotografierten Vogels goldrichtig, manchmal brauchte es die Unterstützung anderer Kinder, um einem Vogel den richtigen Namen zuzuweisen. Für diese attraktive Aufgabenstellung braucht es keine Schulschliessung, das lässt sich auch im Präsenzunterricht gewinnbringend einbetten!

Auftrag Vogelbeobachtungen mit mysimpleshow

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myMoment – lesen und schreiben im Netz

myMoment ist eine erprobte Webplattform für die Schreib- und Leseförderung im Netz, die seit 2005 in Primarschulklassen eingesetzt wird. Die Schreibplattform ermöglicht es den Kindern laufend und in kurzen Sequenzen eigene Texte online zu publizieren, zu lesen und auch zu kommentieren; zugleich erhalten sie unmittelbar Reaktionen von Leserinnen und Leser auch ausserhalb des Schulzimmers.

Die interaktive Webplattform myMoment bietet Lehrpersonen die Möglichkeit praxisorientierte Ideen für den Einsatz und den Einbezug digitaler Medien im Sprachunterricht umzusetzen (zum Beispiel mit Aufträgen aus den jeweiligen Sprachlehrmitteln). Zudem können mit der Klasse medienpädagogische Themen wie beispielsweise Pseudonym und Passwörter, Netiquette, Datenschutz und Urheberrecht thematisiert werden. Für den Einsatz der Webplattform müssen Computer/Tablets mit Internetanschluss an der Schule vorhanden sein.

Während der Zeit von Distance Learning haben Klassen, die ansonsten eher analog unterwegs waren, über myMoment das Gemeinschaftsgefühl weiter gepflegt. Im Bereich «Klasse» konnten die Kinder Texte ihrer Schulkameradinnen und -kameraden lesen und kommentieren. Im allgemeinen Leseteil konnten sie aber auch Texte von Kindern aus anderen Schulen lesen und sich mit ihnen über die eigenen Geschichten austauschen. An Schulen, wo der Fernunterricht stark digitalisiert war, wurde myMoment integriert; Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten auf der Plattform Schreibaufträge.

Schreib- und Leseförderung und der Einsatz von und Umgang mit digitalen Medien bleiben Aufgabe der Schulen – so findet die altbewährte Plattform myMoment auch weiterhin Verwendung in vielen Schulklassen.

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YouType – Bloggen im geschützten Rahmen

YouType bietet eine Lernumgebung für das Veröffentlichen von Schülerinnen- und Schülerbeiträgen im Netz und verbindet damit Schreib- und Präsentationsanlässe mit medienpädagogischen Fragestellungen.

Mit YouType steht eine Plattform für die Publikation vielfältiger Medienprodukte zur Verfügung, welche im klar eingegrenzten und damit geschützten Rahmen einer Klasse genutzt werden kann. Die Möglichkeit, neben «herkömmlichen» Texten auch Bilder, Videoclips und Audioaufnahmen zu posten und diese dann wiederum gegenseitig zu kommentieren und zu liken, lässt sich für vielfältige Aufgabenstellungen nutzen. Der Einbezug von YouType in den Unterricht ist eine gute Gelegenheit, um sich auch mit rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Sicherheits- und Verhaltensregeln im Netz auseinanderzusetzen und medienpädagogische Themen wie Netiquette, Datenschutz, Urheberrecht oder den Umgang mit Pseudonym und Passwort zu thematisieren.

Während der Zeit von Distance Learning haben Klassen auf youType ihre Community weiter gepflegt. So wurden Arbeitschritte dokumentiert, Lernvideos hochgeladen, Texte geschrieben, aber auch miteinander geplaudert und sich ausgetauscht.

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Nutzung von Kooperations- und Kommunikationsplattformen wie Microsoft Teams

Während der Fernlernzeit hat sich gezeigt, dass digitale Kooperations- und Kommunikationsplattformen eine einfache Möglichkeit bieten, die Schülerinnen und Schüler zu erreichen und ihnen gleichzeitig digitale Dokumenten zugänglich zu machen. An vielen Schulen war bereits Microsoft Office 365 als Plattform Arbeits- und Austauschplattform etabliert. Teams hat sich als ideales Werkzeug für die Kooperation und Kommunikation erwiesen. Die Anwendung bietet die Möglichkeit zu chatten, Video-Besprechungen abzuhalten, Dateien abzulegen oder Notizen festzuhalten.

Sobald die Lernenden die verschiedenen Funktionen von Teams kennen gelernt haben und sich in den Kanälen zurechtfinden, gehen sie sehr intuitiv damit um. Im Fernlernunterricht haben die Kinder per Video-Besprechung miteinander gelernt, gebastelt oder auch mal gespielt. Diese Möglichkeit der Video-Besprechungen können auch von Lehrpersonen genutzt werden, welche zu ihrem Schutz oder jenem der Familie zu Hause bleiben müssen. Sie können kleinere Lerngruppen in ihrer Arbeit unterstützen oder einzelnen Kinder zu spezifischen Fragen weiterhelfen.

Die Teams-Dateiablage erlaubt auch das Teilen grosser Dateien. So können Lernvideos eingebunden werden, welche die Kinder in der Einzelarbeitszeit aufrufen können. Durch die Chatfunktion könnten die Kinder dann gleich ihre Fragen zum Video stellen und die Lehrperson kann sie auf diesem Weg beantworten. So stehen allen Kindern die Fragen und Antworten schriftlich und jederzeit am richtigen Ort zur Verfügung.

Viele weitere Tools können direkt in Teams eingebunden werden. Zum Beispiel Forms, eine Anwendung für Umfragen oder Quiz. Auch die Lernenden können so ein eigenes Quiz oder eine Umfrage für ihre Klasse erstellen.

Tutorials und Hilfestellungen zu Teams

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Das Lernen organisieren mit «LearningView»

LearningView ist eine Plattform der PH Schwyz, die speziell für den Unterricht in Klassen mit einer 1:1-Ausrüstung entwickelt wurde, in der alle Schülerinnen und Schüler haben ein Gerät zur Verfügung haben. Sie eignet sich hervorragend für das Distance Learning. Hier können Lehrpersonen individuelle Aufgaben und Arbeitspläne für ihre Klassen erstellen, Dokumente austauschen und kommentieren sowie den Lernenden einen Überblick über den Arbeitsstand geben. Die Chat-Funktion fördert zudem den persönlichen Austausch der Schülerinnen und Schüler untereinander.

Samantha Müller, PICTS und Mittelstufenlehrerin in Ueken, berichtet aus der ersten Phase der Schulschliessung über den Einsatz von «LearningView»:
«Es ist ein grosses Miteinander, die Kinder engagieren sich, geben mir Rückmeldungen – auch zu Funktionen von LearningView – und so ist es ein gemeinsames Entdecken. Ich habe den Kindern erklärt, dass es auch für uns Lehrpersonen ein Sprung ins kalte Wasser ist. In diese Mitentdeckerrolle schlüpfen die Kids meiner Erfahrung nach gerne.»

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Fernlernen mit «Padlet»

Mit der digitalen Pinnwand «Padlet» lässt sich sehr einfach ein virtuelles Klassenzimmer aufbauen – eine optimale Einstiegslösung. Wie auf einer realen Pinnwand lassen sich hier «Notizzettel» anheften. Dies können nicht nur Texte sein; auch Bilder, kurze Videosequenzen oder Links lassen sich als Notizzettel verwenden. Werden die Notizen für Kommentare und Likes freigegeben, wird ein interaktiver Austausch über die einzelnen Posts möglich.

«Padlet» sieht unterschiedliche Anordnungsmöglichkeiten der Notizzettel auf der Pinnwand vor: etwa freie Anordnung, das Setzen von Verbindungspfeilen oder einen Chat. Das erlaubt eine Vorstrukturierung durch die Lehrperson und trägt zu einer guten Übersicht bei.

Während der Zeit von Distance Learning haben Lehrpersonen Padlets als digitale Lernumgebung eingesetzt und beispielsweise Tages- und Wochenpläne darin geführt. Die Lernenden legten ihre Ergebnisse oder ihre Produktionen darin ab.

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Virtuelles Klassenzimmer «Schabi»

Schabi – «Schule am Bildschirm» bietet ebenfalls einen niederschwelligen Einstieg in die gemeinsame Nutzung einer Lernumgebung. Neben der Möglichkeit zur übersichtlichen Gestaltung von Linksammlungen gibt es bei Schabi auch konkrete Übungsapplikationen wie Rechen- oder Rechtschreibetrainings oder die Verwaltung von Aufgaben. Lehrpersonen können zudem Übungs- und Testaufgaben erstellen oder kreative Challenges lancieren. Die Einbettung von «Padlets» ist ebenfalls möglich, sodass der direkte Austausch unter den Schülerinnen und Schülern angeregt wird.

Während der Schulschliessung wurde Schabi als geschützter Lernraum eingesetzt, Den Lernenden konnten so Links zu Übungseinheiten, Videos und Anleitungen zur Verfügung gestellt werden. Zudem konnte Schabi auch zum Austausch von Dokumenten genutzt werden, was vor allem Schulen nutzten, die in dieser kurzen Zeit für die Schülerinnen und Schüler weder eine Cloudlösung noch eine Serverumgebung einrichten konnten.

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