smart@media: Die Preisträger/innen 2017

smart@media ist eine Auszeichnung für eine sichere, mündige und kompetente Mediennutzung in der Schule. An der KommSchau17 wurden drei herausragende Projekte ausgezeichnet. Mehr zu smart@media

Primarschule Effingen

Den Innovationspreis erhält die Primarschule Effingen für das Projekt «BYOD» an der Mittelstufe der Primarschule.
Das «Bring your own device» Projekt fragte: Was geschieht, wenn Kinder der 4. – 6. Klasse eigene ICT-Geräte im Unterricht und zuhause verwenden. 
Wie kann Unterricht mit heterogenen Geräten stattfinden. Wie gelingt das Nebeneinander von schulischer und privater Nutzung? Wie unterscheidet sich die Handhabung im Alltag und in der Schule. Im Umgang mit den Medien und den Geräten stellten sich rechtliche und gesellschaftliche Fragen – mit denen sich die Schülerinnen und Schüler, die Schule und die Eltern auseinandersetzten. 
Die Jury zeichnet das Projekt für die umsichtige, breit abgestützte Planung und Ausführung und besonderes für die erfolgreiche, enge Zusammenarbeit mit den Eltern aus.

Schule Lohn-Ammannsegg

Der Preis des Kantons Solothurn geht an das Projekt „Lohnegger Filmtage“ der Schule Lohn Ammansegg.
Mit der Anschaffung neuer Hardware an der Schule wurde das Schulfilmprojekt angestossen. Dabei wurden Trickfilme mit verschiedenen Techniken und Materialien hergestellt. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei den technischen Umgang und wie man Filme produziert. Gleichzeitig setzten sie sich mit verantwortungsvoller Mediennutzung und -verwertung auseinander: Darf ich ungefragt jemanden filmen? Welche Bilder und Töne darf ich verwenden? Publikumswirksamer Abschluss der Projektarbeit bildete ein Schulfest an dem die Klassenfilme einembreiten Publikum vorgeführt wurden.

KOOS Reitnau

Der Preis des Kantons Aargau geht an das Projekt „Handystories“ der Oberstufe in Reitnau. 
Das Projekt thematisiert die Handynutzung der Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Theaterprojekts. Welche Rolle spielt dieses Gerät im Alltag? Wo macht die Nutzung Spass, wo führt sie zu Missverständnissen oder Konflikten? In szenischen Settings spielten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Handlungsmöglichkeiten und –strategien durch. Sie wechselten in verschiedene Perspektiven und reflektierten ihr Handeln. 
Ihr Theaterstück „Handystories“ wurde an der Schule und am Schultheatertreffen aufgeführt und eröffnete weiteren Schülerinnen und Schülern und Eltern Zugänge zu den Themenfeldern.