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Wo kann ich ICT denn einsetzen?

Sie haben keine Lust auf langes Pröbeln mit dem Computer? Die obligatorischen oder empfohlenen Lehrmittel der Kantone Aargau und Solothurn bieten ICT-Hilfen an. In Kürze werden Sie hier Factsheets mit gewissen Basisinformationen finden.

Lernen mit Lernsoftware – Hintergrundinformationen

ICT ist der Kinderstube erwachsen

Die ersten Gehversuche von ICT im Unterricht sind vorbei. Heute besitzen die meisten Schulen einen imposanten ICT-Gerätepark mit PCs, Laptops, Tablets, Beamer, interaktive Wandtafeln, Foto- und Videokameras und vieles mehr. Im Lehrplan oder im schuleigenen ICT-Konzept wird zudem festgehalten, wie ICT in den Unterricht einfliessen soll.

Dieser Trend ist auch den Lehrmittelverlagen nicht entgangen. Lernprogramme, digitale Planungshilfen und Multimedia gehören zu einem modernen Lehrmittel dazu. Das neue Französischlehrmittel Mille feuilles nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein und zeigt auf, in welche Richtung es gehen könnte. (siehe Passepartout)

Daneben gibt es eine ganze Reihe von Lernsoftware, Apps, Lernspielen, Lernplattformen, Werkzeuge und Multimediasammlungen, die nicht spezifisch auf ein Lehrmittel zugschnitten sind, sich aber hervorragend in den Unterricht einbinden lassen.

Als Kompetenz-, Dienstleistungs- und Beratungszentrum für Lernmedien ist es die Aufgabe von imedias, die Lehrerinnen und Lehrer fachlich zu beraten, didaktisch zu unterstützen und inhaltlich zu begleiten. Falls Sie eine Beratung wünschen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Auslaufmodell optische Datenträger (CD-ROM, DVD)

Der Boom mit Lernsoftware auf CD-ROM/DVD ist vorbei. Viele alte Perlen sind heute mangels Kompatibilität oder fehlendem CD-Laufwerk nur noch für ICT-Bastler geeignet. Wer mag, darf gerne im Archiv in unseren alten Rezensionen stöbern. In den Empfehlungen werden CD-ROMs und DVDs nur dann berücksichtigen, wenn sie an ein obligatorisches oder empfohlenes Lehrmittel geknüpft sind (z. B. Blitzrechnen).

Lernsoftware aus dem Blickwinkel der Lerntheorien betrachtet

Lerntheoretische Betrachtungen sind bei der Gestaltung und der Beurteilung von Lernsoftware von Bedeutung. Dabei hat jede Lerntheorie in der adäquaten Situation ihre Berechtigung. Lerntheorie und entsprechender Softwaretypus gehören zusammen. Die Lerntheorie bestimmt damit einen allgemeinen Rahmen für didaktische Überlegungen.

Die wichtigsten Lerntheorien in Bezug auf Lernprogramme in Kurzform (Vgl. dazu Patrizia Arnold 2006):

  • Behaviorismus – Lernen durch Verstärkung – geht davon aus, dass sich menschliches Verhalten durch gezielte und konsistente Rückmeldung steuern und verändern lässt.
  • Kognitivismus – Lernen durch Einsicht – geht davon aus, dass Menschen durch Informationsaufnahme im Gehirn lernen. Dabei spielen die Denk- und Verstehensprozesse der Lernenden eine zentrale Rolle.
  • Konstruktivismus – Lernen durch Erleben und Interpretieren – geht davon aus, dass Menschen durch selbstständiges und aktives Problemlösen lernen. Lernen ist ein aktiver, individuell gesteuerter Prozess der Wissenskonstruktion und entwickelt sich je nach Erkenntnissen, Vorwissen und Vorerfahrung unterschiedlich.
  • Konnektivismus – geht davon aus, dass Menschen im Austausch mit Lerngemeinschaften lernen (sozial-konstruktivistisch). Lernen geschieht in jeder Art von Interaktion mit der Umwelt und nicht ausschliesslich im Unterricht.

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